Eigentum verpflichtet

(Foto: gingher @ flickr, CC BY-NC-ND 2.0)

1% der Menschen sitzt auf etwa 50% des Weltvermögens, sagt der Global Wealth Report 2017 des Credit Suisse Research Institute (CSRI)*. Das Kapital ist ziemlich ungleich verteilt, und man hört aus vielen Teilen der Bevölkerung Rufe nach Umverteilung, oder dass Vermögende mit ihrem Geld der Allgemeinheit dienen sollen.

In Bayern besitzt 1% der Bevölkerung* etwa 55% des Bodenkapitals. Setzt sich zusammen aus landwirtschaftlichen Nutzflächen* plus dem geschätzten Anteil an Waldflächen*. Dieses eine Prozent der Bevölkerung das auf mehr als der Hälfte der Landesfläche Bayerns sitzt, sind Landwirte.

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Schemie oder Kemie

Lies das, wenn du gern zum Schinesen gehst, auch wenn da bei einigen viel Schemie im Essen ist:

Wir waren neulich am Schiemsee in einem ägyptischen Restaurant. An einer Wand hing ein wirklich beeindruckendes Gemälde der Scheops-Pyramiden. Leider war der Service etwas schaotisch. Die Bedienung hatte zwar Scharisma, war aber wohl Berufsanfänger. Das Essen war eher minderwertig und alles andere als scholesterinarm. DEN GANZEN BEITRAG LESEN…

Der BBV wettert gegen das Volksbegehren Artenvielfalt

Im Tölzer Kurier (Merkur-Verlag) bot man Peter Fichtner aus Bad Heilbrunn, Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands (BBV) die Plattform für seine Haltung zum Volksbegehren Artenvielfalt. Hier der Link zum Interview, das die Zeitung unkommentiert und unrecherchiert veröffentlichte:

https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/bad-heilbrunn-ort28281/volksbegehren-rettet-bienen-viele-kleinbaeuerliche-betriebe-muessten-aufhoeren-11484281.html

Dann will ich mal etwas genauer beleuchten, was der Kreisobmann des Bayerischen Bauernverbands in dem Interview dem Merkur gegenüber so behauptet:

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Kann ein Tempolimit die Welt retten?

Irgendwer ruft mal wieder nach einem Tempolimit auf Autobahnen um die Umwelt zu retten. Vor wenigen Wochen die DUH (Deutsche Umwelthilfe) und heute brandaktuell eine Regierungskommission mit dem wohlklingenden Namen „Nationale Plattform Zukunft der Mobilität“.

Doch hilft eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen wirklich der Umwelt? Ich hab da so meine Zweifel, die ich gerne zur Diskussion stellen möchte:

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Deutschlands Wegwerfmentalität

(Foto: Thomas Hassel @ flickr, CC BY-NC-ND 2.0)

In Frankreich gibt‘s Strafe wenn Lebensmittel vom Handel im Müll entsorgt werden. Das vermeidet Abfälle, unnütze Überproduktionen und stützt gleichzeitig die sozial Schwachen denen diese Lebensmittel zugute kommen. In Deutschland verurteilen wir junge Mädels die Lebensmittel aus der Mülltonne retten.

Die Schweden planen Maßnahmen um Reparaturen wieder lohnenswert zu machen um der Wegwerfmentalität zu entgegnen. Das vermeidet nicht nur Müll sondern unterstützt auch das Handwerk und den Arbeitsmarkt.

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RWE lebt in einem Rechtsstaat

(Foto: Tim Wagner @ flickr, CC BY-NC 2.0)

Letztens in einer privaten Diskussion zum Thema Hambacher Forst sinngemäß ein solches Argument gehört: „Wir leben nunmal in einem Rechtsstaat und Unternehmen wie RWE müssen sich auf die Rechtslage verlassen können.“

Nun, zum Einen ist dazu zu sagen: diese Rechte sind nicht naturgegeben, gottgegeben, oder sowas in der Art. Es sind keine Naturgesetze wie z.B. physikalische Gesetzmäßigkeiten. Sondern sie wurden von Menschen gemacht, bspw. in Form von Gesetzen, Lizenzen und ähnlichem. Menschen haben (darin sind wir uns hoffentlich alle einig) stets nur begrenztes Wissen und sind fehlbar in ihren Entscheidungen.

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Der Absolutheitsanspruch der Wissenschaft

Die Geschichte hat uns gelehrt, dass die Wissenschaftsgesellschaft nie alles weiß, und erstaunlicherweise dennoch stets meint, sie sei auf dem Gipfel der Erkenntnisse angelangt und dürfe „Unbewiesenes“ als Humbug abtun. Es gibt historisch unzählbar viele Belege für die Fehlbarkeit der Wissenschaft, und für die spätere Beweisbarkeit einst als unwissenschaftlich abgetaner Ansichten. Andersherum erscheinen uns zahlreiche einst als wissenschaftlich gesichert geltende Methoden heute mitunter lachhaft, zumindest aber äußerst fragwürdig. Wissenschaftliche Beweise sind meines Erachtens daher stets als „nur auf Zeit“ zu betrachten. Trotzdem erdreisten sich zeitgenössische Wissenschaftler immer wieder mit einem gerüttelt Maß an Arroganz auf bis dato (noch) nicht beweisbare Sichtweisen herabzublicken.

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