Impfzwang ohne Impfpflicht

(Lesedauer: 4 min.)

„Es wird keine Impfpflicht geben.“ – Das versprechen uns derzeit zahlreiche Politiker, unter anderem unser Bundesgesundheitskönig Super-Jens Spahn. Gemeint ist die Impfung gegen das SARS-CoV-2 Virus.

Wie das laufen wird, sehen wir aber doch beim Masernschutzgesetz. Keine direkte Impfpflicht, aber ein indirekter Impfzwang für eine ganze Reihe Bevölkerungsgruppen: du musst nicht impfen, aber wenn du es nicht tust, darfst halt nicht mehr als Lehrer weiterarbeiten. Oder als Arzt, oder Kindergärtner, oder Altenpfleger. In gar keiner Gemeinschaftseinrichtung mehr. Zur Schule dürften Jugendliche ungeimpft auch nicht, aber sie haben Schulpflicht!

Also musst du doch impfen um nicht arbeitslos zu werden oder gegen die Schulpflicht zu verstoßen.

Bei der Corona-Impfung wird das genauso laufen und noch erheblich ausgeweitet. Es wird auch da wohl keine gesetzliche Impfpflicht geben, aber für Ungeimpfte so massive Einschränkungen im Alltag und Beruf, dass man ohne Impfung kaum noch ein normales, freies Leben führen kann.

„Wenn die Regierung deine Rechte jederzeit aussetzen kann, sind es keine Rechte sondern Genehmigungen.“

Du wirst einfach in deiner Freiheit beschnitten, wenn du nicht spurst. Und man versucht dir den Stempel „unsolidarisch“ aufzudrücken, weil du ja dann als Ungeimpfter für alle Toten verantwortlich bist.

Und so kann am Ende jeder Politiker sagen, er habe Wort gehalten: „Es gibt doch keine Impfpflicht, so wie versprochen!“ – Impfzwang ohne Impfpflicht, darauf läufts halt raus. Für Impfpräparate die in nie dagewesenem Eiltempo entwickelt, erprobt und zugelassen wurden.

Da Airlines (siehe Lufthansa) derzeit und vielleicht auch künftig massiv auf staatliche Hilfen angewiesen sind, und viele Branchen nicht minder vom Good-Will des Staates abhängen, um nicht weiter im Lockdown zu versauern sondern wieder öffnen zu dürfen, werden sie vermutlich willfährige Gehilfen bei der Umsetzung eines indirekten Impfzwangs, ganz ohne gesetzlich verordnete Impfpflicht. Die ersten Vorboten sind da:

„Zwang: Der subjektive Eindruck einer dem eigenen freien Willen entgegengesetzten Beeinflussung, äußerer Art und/oder innerer, physischer oder psychischer Nötigung, Beeinträchtigung.“

(Quelle: Wikipedia)

Und weil inzwischen bereits Ärzte für die Impfzentren rekrutiert werden, ist aus den Stellenausschreibungen abzuleiten, wie die Impfkampagnen wohl ablaufen sollen.

Ein halbes Jahr lang, sieben Tage die Woche, von 7 bis 21 Uhr im Dreischichtsystem. Massenimpfung im Akkord wie am Fließband.

Impfzentren als einzige Möglichkeit? Impfung beim Hausarzt?

Laut Information des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege aus der KW46/2020 werden voraussichtlich im Dezember zwei Impfstoffe zugelassen.

  • Impfstoff A (Vektor), Hersteller: AstraZeneca
  • Impfstoff B (mRNA), Hersteller: BionTech/Pfizer

Das StMGP gibt dazu die folgenden vorläufigen Informationen heraus (Stand: 13.11.2020):

Die Impfungen werden über so genannte Impfzentren erfolgen. Der Impfstoff wird an die Impfzentren zentral geliefert. Impfung beim Hausarzt ist (derzeit) nicht vorgesehen.

Am Anfang wird voraussichtlich nur der Impfstoff B (mRNA) geliefert. Dieser Impfstoff ist aufgrund der besonderen Eigenschaften nur bei Lagerung in Ultratiefkühlschränken längerfristig zu lagern (-70°C). StMGP organisiert die Auslieferung an die Impfzentren über einen Kühllogistiker auf Bestellung. Im Impfzentrum taut der Impfstoff im Impfkühlschrank bei + 2 bis + 8°C in 30 Minuten auf und ist dann 5 Tage lang haltbar.

Impfvorgang: Rekonstitution des Impfstoffs durch Verdünnung mit einer NaCL-Lösung, die mit den Spritzen und Kanülen aus einem Zentrallager des Freistaats Bayern geliefert wird. Desinfektion des Stopfens der Durchstechflasche mit einem antiseptischen Tupfer, Mischen mit 1,8 ml NaCl-Lösung 0,9%, die mit einer Spritze mit Kanüle aus dem 10 ml-Plastikfläschchen einmalig (Rest muss verworfen werden) entnommen und dem Impfstoff zugespritzt wird. Anschließendes Mischen durch 10- maliges Umdrehen der Durchstechflasche. Entnahme von 5 Impfdosen pro Durchstechflasche, wobei für jede Entnahme eine neue Einmalspritze mit Luer Ansatz verwendet werden muss. Lagerung nach Rekonstitution: max. 6 Stunden bei 2°C bis 25°C

Eigenschaften Impfstoff A (Vektor): Dieser Impfstoff wird aus einem Kühlzentrallager über einen Kühllogistiker auf konkrete Bestellung in die Impfzentren geliefert. Die Lieferung erfolgt mit Kühltransportern bei +2 bis + 8 °C in Kartons mit 1.600 bzw. 2.400 Impfdosen. Lagerung im Impfzentrum bei +2 bis + 8 °C im Impfkühlschrank

Impfvorgang: Eine Rekonstitution ist hier nicht erforderlich. Eine Durchstechflasche enthält 10 Impfdosen, die jeweils mit neuen Einmalspritzen und Kanülen entnommen werden müssen. Nach der ersten Punktion ist die Durchstechflasche max. 4 Stunden bei Raumtemperatur zu verwenden.

Impfberatung über Risiken und Nebenwirkungen?

Die Verlagerung des Impfprozederes weg von vertrauten Arztpraxen hin zu anonymen Impfzentren, kombiniert mit den kurzen Haltbarkeiten von nur wenigen Stunden dieser Multidosis-Einheiten machen klar dass hier nicht lang gezaudert werden wird. Das teure Vakzin will niemand schlecht werden lassen und entsorgen müssen. Also muss Person um Person zügig durch das Impfzentrum geschleust werden. Da bleibt keine Zeit und kein Raum für ärztliche Impfberatung, für medizinische Aufklärung über Nutzen, Risiken und Nebenwirkungen, die jedem Eingriff, so auch der Impfung, eigentlich vorausgehen müsste. Keine individuelle Impfentscheidung nach Beratung, keine Möglichkeit in vertrauensvoller Umgebung „nein“ zu sagen.

Aber weil aufgrund der extrem kurzen Vorlaufzeit für Forschung und Erprobung dieser Präparate sowieso kaum Informationen vorliegen, welche Risiken die neuen Impfungen mit sich bringen könnten, wäre jedes Beratungsgespräch ohnehin Makulatur und vergeudete Zeit. Was würde ein Arzt schon darüber berichten können?

Wegen der fragwürdigen Umstände um Entwicklung und Zulassung dieser Impfstoffe könnte dein langjähriger Hausarzt sich treu seinem hippokratischen Eid geneigt sehen, dir von dieser speziellen Impfung abzuraten. Doch genau das soll nicht passieren nach dem Willen der Lobbyisten und ihrer politischen Marionetten. Darum zentralisiertes Impfen am Fließband ohne Beratungsgespräch.

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